18 Упражнение – Transportrisiken, Dokumentation und Reklamationsbearbeitung
Lesen Sie das folgende Sitzungsprotokoll. Entscheiden Sie bei den Aufgaben 14–18, welche Aussage mit den Informationen im Text übereinstimmt. Wählen Sie jeweils eine Antwort: a, b oder c. Tragen Sie Ihre Auswahl in den Antwortbogen ein.
Protokoll der Teambesprechung
Unternehmen: Tastenmobil Klaviertransporte GmbH
Datum: 20. Februar 20XX, 9:00–10:20 Uhr
Ort: Besprechungsraum am Betriebshof
Anwesende:Helene Maurer (HM, Geschäftsführung)
Armin Vogt (AV, Einsatzplanung)
Jana Seidel (JS, Kundenservice)
Philipp Kern (PK, Verwaltung)
Leyla Berg (LB, Transportleitung)
Sitzungsleitung: Helene Maurer
Protokollführung: Jana Seidel
Tagesordnung
- Auswertung schwieriger Transporte
- Angaben vor der Auftragsbestätigung
- Dokumentation am Abholort
- Transporte mit besonderen Bedingungen
- Bearbeitung von Reklamationen
- Sonstiges
TOP 1 – Auswertung schwieriger Transporte
LB berichtet über die Transporte des vergangenen Quartals. Bei sieben Aufträgen benötigten die Teams deutlich mehr Zeit als ursprünglich geplant. In fünf Fällen lag die Ursache nicht am Instrument selbst, sondern an den Bedingungen am Abhol- oder Zielort. Genannt wurden enge Treppenhäuser, fehlende Aufzüge und ungewöhnlich lange Wege zwischen Gebäude und Fahrzeug. Bei zwei weiteren Transporten musste zusätzliches Sicherungsmaterial nachgebracht werden. Die Einsatzplanung soll deshalb künftig bereits vor der Terminbestätigung genauer prüfen, welche Bedingungen vor Ort zu erwarten sind. Eine generelle Verlängerung der geplanten Transportzeit für sämtliche Aufträge wird nicht eingeführt.
TOP 2 – Angaben vor der Auftragsbestätigung
AV stellt ein erweitertes Anfrageformular vor. Neben Instrumententyp und Adressen werden künftig auch Stockwerk, vorhandener Aufzug, besonders enge Zugänge und die Entfernung zur nächstmöglichen Ladezone abgefragt. Der Kunde muss jedoch nicht selbst sämtliche Türen und Treppen exakt vermessen. Deuten die Angaben auf einen besonders schwierigen Zugang hin, kann die Einsatzplanung zusätzliche Fotos anfordern. In einzelnen Fällen wird vor der Auftragsbestätigung auch eine Besichtigung vor Ort vereinbart. Erst auf Grundlage dieser Informationen wird festgelegt, welches Team und welche zusätzliche Ausrüstung benötigt werden.
TOP 3 – Dokumentation am Abholort
LB erläutert das neue Verfahren vor Beginn eines Transports. Die Beschäftigten fotografieren das Instrument aus mehreren vorgegebenen Perspektiven und halten sichtbare Kratzer, Beschädigungen oder andere äußere Merkmale fest. Die Dokumentation dient dazu, den äußerlich erkennbaren Zustand zum Zeitpunkt der Übernahme festzuhalten. Sie ersetzt jedoch keine technische Prüfung. Aussagen über Klang, Stimmung oder die innere Mechanik des Instruments werden nicht getroffen. Kann ein bestimmter Bereich nicht fotografiert werden, wird dies im digitalen Formular dokumentiert. Nach dem Transport werden am Zielort erneut Aufnahmen erstellt. Der Kunde kann auf Wunsch einen Link zu den für seinen Auftrag gespeicherten Bildern erhalten.
TOP 4 – Transporte mit besonderen Bedingungen
AV berichtet über Transporte, für die Außenaufzüge oder spezielle Hebetechnik erforderlich sein könnten. Solche Aufträge sollen künftig nicht allein anhand einer telefonischen Beschreibung kalkuliert werden. Zunächst prüft ein spezialisiertes Transportunternehmen die örtlichen Bedingungen und teilt Tastenmobil mit, welche Technik benötigt wird und welche zusätzlichen Kosten entstehen. Erst danach erstellt Tastenmobil für den Kunden ein verbindliches Gesamtangebot. Tastenmobil bleibt für den Kunden zuständiger Ansprechpartner und koordiniert den gesamten Auftrag. Das externe Unternehmen übernimmt also eine technische Teilaufgabe, wird dadurch aber nicht automatisch Vertragspartner des Kunden.
TOP 5 – Bearbeitung von Reklamationen
JS stellt ein neues Verfahren für Reklamationen vor. Nach Eingang einer Beschwerde bestätigt der Kundenservice innerhalb eines Arbeitstages zunächst nur den Eingang und vergibt eine Vorgangsnummer. Danach werden Fotodokumentation, Transportprotokoll und Angaben der beteiligten Beschäftigten zusammengeführt. Die erste Bestätigung enthält noch keine Aussage darüber, ob das Unternehmen für einen möglichen Schaden verantwortlich ist. Fehlen Informationen, fragt der Kundenservice beim Kunden oder beim Transportteam nach. Ist die Prüfung nach fünf Arbeitstagen noch nicht abgeschlossen, erhält der Kunde spätestens dann einen Zwischenstand. Erst nach Abschluss der Prüfung folgt eine schriftliche Entscheidung mit Ergebnis und den vorgesehenen nächsten Schritten.
TOP 6 – Sonstiges
PK schlägt vor, besonders aufwendige Transporte künftig mit einem eigenen Kennzeichen im Planungssystem zu markieren. Nach sechs Monaten wird ausgewertet, wie häufig zusätzliche Technik, mehr Personal oder externe Unterstützung tatsächlich erforderlich waren. Die Ergebnisse sollen helfen, Zeitplanung und Kalkulation solcher Aufträge zu verbessern. Eine pauschale Zusatzgebühr für alle Transporte mit schwierigen Zugängen wird derzeit nicht eingeführt. Die nächste Sitzung findet am 20. März um 9:00 Uhr statt.
- Die Auswertung der schwierigen Transporte zeigt, dass
- Vor der Auftragsbestätigung
- Die Fotodokumentation am Abholort
- Bei einem Transport mit spezieller Hebetechnik
- Nach Eingang einer Reklamation
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