22 Упражнение – Arbeitsplatzgestaltung, Gesundheitsprävention und Werkstattorganisation
Lesen Sie das folgende Sitzungsprotokoll. Entscheiden Sie bei den Aufgaben 14–18, welche Aussage mit den Informationen im Text übereinstimmt. Wählen Sie jeweils eine Antwort: a, b oder c. Tragen Sie Ihre Auswahl in den Antwortbogen ein.
Protokoll der Teambesprechung
Unternehmen: Feinblick Optikwerkstatt GmbH
Datum: 17. Juni 20XX, 13:00–14:20 Uhr
Ort: Besprechungsraum neben der Werkstatt
Anwesende:Britta Hansen (BH, Geschäftsführung)
Murat Seidel (MS, Werkstattleitung)
Anne Vogt (AV, Arbeitsplatzkoordination)
Felix Brandt (FB, Einkauf)
Lara König (LK, Mitarbeitervertretung)
Sitzungsleitung: Britta Hansen
Protokollführung: Felix Brandt
Tagesordnung
- Rückmeldungen zu den Arbeitsplätzen
- Beleuchtung bei Präzisionsarbeiten
- Wechsel zwischen unterschiedlichen Tätigkeiten
- Nutzung der Ultraschallgeräte
- Lärmbelastung in der Werkstatt
- Sonstiges
TOP 1 – Rückmeldungen zu den Arbeitsplätzen
LK berichtet über die Ergebnisse einer internen Befragung. Mehrere Beschäftigte geben an, dass sie nach längeren Präzisionsarbeiten an Brillengläsern müde Augen oder Verspannungen im Schulterbereich bemerken. Die Beschwerden treten jedoch nicht an allen Arbeitsplätzen gleich häufig auf. AV möchte deshalb zunächst die Bedingungen an den einzelnen Arbeitsplätzen vergleichen. Überprüft werden Beleuchtung, Sitzposition, Arbeitshöhe und die Verteilung verschiedener Tätigkeiten. Eine allgemeine Verkürzung der täglichen Arbeitszeit ist derzeit nicht vorgesehen. Erst nach der Arbeitsplatzanalyse soll entschieden werden, an welchen Stellen konkrete Anpassungen erforderlich sind.
TOP 2 – Beleuchtung bei Präzisionsarbeiten
AV und MS haben die Beleuchtungsstärke an insgesamt acht Arbeitsplätzen gemessen. An sechs Plätzen lagen die Werte im vorgesehenen Bereich. Bei zwei Arbeitsplätzen war die Beleuchtung schwächer, weil hohe Ablagen einen Teil des Lichts abschirmten. Die Regale werden deshalb zunächst versetzt und die vorhandenen Arbeitsplatzleuchten neu ausgerichtet. Neue Lampen sollen vorerst nicht angeschafft werden, da die vorhandenen Leuchten technisch ausreichend sind. Nach der Umstellung werden ausschließlich die beiden auffälligen Arbeitsplätze erneut gemessen. Sollten die Werte dort weiterhin zu niedrig sein, werden weitere Maßnahmen geprüft.
TOP 3 – Wechsel zwischen unterschiedlichen Tätigkeiten
MS erläutert, dass einige Beschäftigte mehrere Stunden hintereinander dieselben feinen Kontrollarbeiten durchführen. Um die einseitige Belastung zu verringern, wird für sechs Wochen ein anderer Arbeitsablauf getestet. Nach längeren Präzisionsphasen wechseln Beschäftigte beispielsweise zur Warenkontrolle, zur Vorbereitung von Aufträgen oder zur Dokumentation. Die Gesamtarbeitszeit und die vorgeschriebenen Pausen bleiben dabei unverändert. Die Maßnahme soll also keine zusätzliche Freizeit schaffen, sondern unterschiedliche körperliche und visuelle Belastungen besser über den Arbeitstag verteilen. Nach Abschluss der sechs Wochen werden die Beschäftigten nach ihren Erfahrungen gefragt. Erst danach entscheidet die Werkstattleitung, ob der Ablauf dauerhaft übernommen oder verändert wird.
TOP 4 – Nutzung der Ultraschallgeräte
FB berichtet, dass die beiden Ultraschallgeräte unterschiedlich intensiv eingesetzt werden. Bisher wurden die Filter beider Geräte unabhängig von der tatsächlichen Nutzung jeweils zum selben festgelegten Zeitpunkt gewechselt. Künftig wird für jedes Gerät die Betriebsstundenanzeige berücksichtigt. Erreicht ein Gerät den vorgesehenen Prüfwert, wird es kontrolliert. Die Anzeige bedeutet jedoch nicht automatisch, dass der Filter sofort gewechselt werden muss. Zunächst prüft die Werkstattleitung den Zustand des Filters und entscheidet anschließend, ob ein Austausch erforderlich ist. Dadurch soll sich die Wartung stärker an der tatsächlichen Nutzung des jeweiligen Geräts orientieren. Jede durchgeführte Wartung wird weiterhin digital dokumentiert.
TOP 5 – Lärmbelastung in der Werkstatt
LK berichtet, dass mehrere Schleifmaschinen insbesondere am Vormittag häufig gleichzeitig betrieben werden. Bei einer Messung wurden die zulässigen Grenzwerte nicht überschritten. Trotzdem empfinden einige Beschäftigte den länger anhaltenden Geräuschpegel als störend. Die Werkstattleitung möchte deshalb zunächst organisatorische Maßnahmen ausprobieren. Besonders lärmintensive Arbeiten sollen, soweit es die Auftragslage zulässt, zeitlich stärker verteilt werden. Für zwei besonders laute Arbeitsplätze werden zusätzlich unterschiedliche Gehörschutzlösungen getestet. Eine räumliche Verlagerung aller Schleifmaschinen ist derzeit nicht vorgesehen. Nach der Testphase wird ausgewertet, welche Maßnahmen sich im Arbeitsalltag bewährt haben.
TOP 6 – Sonstiges
AV schlägt vor, neue Beschäftigte bereits in ihrer ersten Arbeitswoche praktisch über die Einstellmöglichkeiten von Stühlen, Arbeitsleuchten und Lupen zu informieren. Dafür wird eine kurze Einführung vorbereitet. Für bereits länger beschäftigte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entsteht daraus keine neue verpflichtende Schulung. Sie können jedoch freiwillig an einem Termin teilnehmen, wenn sie Fragen zu ihrem Arbeitsplatz haben. Nach drei Monaten wird außerdem überprüft, ob an einzelnen Arbeitsplätzen weitere Anpassungen erforderlich sind. Die nächste Sitzung findet am 11. Juli um 13:00 Uhr statt.
- Die Rückmeldungen zu den Arbeitsplätzen zeigen, dass
- Bei der Beleuchtung der Arbeitsplätze
- Der neue Wechsel zwischen verschiedenen Tätigkeiten
- Bei den Ultraschallgeräten
- Wegen der Lärmbelastung
⚠️ Кнопка «Проверить» будет недоступна, пока вы не ответите на все вопросы.
Осталось вопросов без ответа: 5 из 5 (выделено оранжевой рамкой с отметкой ⚠️ Нет ответа).