14 Exercise: Unfallanalyse und betrieblicher Ideenmarkt
Bearbeiten Sie die Aufgaben 6 bis 9 zu den beiden Texten.
Entscheiden Sie bei den entsprechenden Aussagen, ob sie mit dem Inhalt des Textes übereinstimmen. Wählen Sie bei den weiteren Aufgaben jeweils die passende Antwort a, b oder c aus.
Text 1. Unfälle untersuchen und Gefahren beseitigen
In den Produktionsbereichen der Bergmann Antriebssysteme befinden sich an zentralen Stellen digitale Ereignistasten. Nach einem Unfall betätigt eine anwesende Person die nächstgelegene Taste. Dadurch erhält der Vorfall automatisch eine Ereignisnummer. Gleichzeitig werden die Schichtkoordination und das betriebliche Notfallteam über den genauen Standort informiert.
Die Versorgung verletzter Personen hat immer Vorrang vor der Dokumentation. Erst wenn der Bereich abgesichert ist, hält eine unbeteiligte Person die sichtbaren Arbeitsbedingungen fest. Fotografiert werden dürfen Maschinen, Werkzeuge und Bodenmarkierungen, jedoch keine verletzten Beschäftigten.
Gegenstände, die möglicherweise zum Unfall beigetragen haben, bleiben zunächst an ihrem ursprünglichen Platz. Sie dürfen nur bewegt werden, wenn dies für eine Rettungsmaßnahme erforderlich ist. Die technische Abteilung sperrt betroffene Maschinen elektronisch und gibt sie erst nach der Untersuchung wieder frei.
Innerhalb von 48 Stunden findet ein kurzes Analysegespräch statt. Daran nehmen die Schichtkoordination, eine Sicherheitsfachkraft und mindestens eine Person teil, die den Ablauf beobachtet hat. Ziel ist nicht die Suche nach einer schuldigen Person, sondern die Verbesserung des Arbeitsprozesses. Die wichtigsten Erkenntnisse werden später ohne Namen im internen Sicherheitsportal veröffentlicht. Auch Beinaheunfälle, bei denen niemand verletzt wurde, können dort freiwillig gemeldet und auf einer digitalen Gefahrenkarte markiert werden.
6. Sobald der Unfallbereich abgesichert ist, dürfen neben Maschinen auch verletzte Beschäftigte fotografiert werden.
7. Nach einem Arbeitsunfall
Text 2. Interner Ideenmarkt für nachhaltiges Arbeiten
Die Parkufer Kommunikationsagentur veranstaltet am 18. September einen internen Ideenmarkt. Zwischen 10 und 16 Uhr präsentieren Beschäftigte praktische Vorschläge für einen nachhaltigeren Arbeitsalltag. Geplant sind unter anderem eine Reparaturstation, ein Tauschregal für Büromaterial und kurze Workshops zur Vermeidung von Verpackungsabfällen.
Jede Abteilung erhält ein festes Zeitfenster von 90 Minuten für den Besuch. Nur dieser Zeitraum wird allgemein als Arbeitszeit angerechnet. Wer selbst einen Stand betreut, kann für die gesamte Veranstaltungsdauer freigestellt werden. Dafür muss spätestens drei Wochen vorher die Zustimmung der eigenen Teamleitung vorliegen.
Vorschläge für Stände und Workshops können bis zum 30. Juni eingereicht werden. Ein Organisationsteam prüft anschließend den Platzbedarf, die Stromversorgung und die geltenden Sicherheitsanforderungen. Die Entscheidung hängt nicht davon ab, wie viele Kolleginnen und Kollegen einen Vorschlag unterstützen. Pro Abteilung können höchstens zwei Angebote berücksichtigt werden.
Die Veranstaltung ist nicht öffentlich. Externe Umweltinitiativen dürfen nur auf Einladung des Organisationsteams teilnehmen. Für Workshops mit begrenzter Teilnehmerzahl ist ab dem 1. September eine Anmeldung im Intranet erforderlich. Nicht vergebene Plätze werden am Veranstaltungstag auf einer Informationstafel angezeigt. Übrig gebliebene Materialien dürfen nach dem Ideenmarkt nicht privat mitgenommen werden, sondern werden für zukünftige Veranstaltungen eingelagert.
8. Alle Beschäftigten können den gesamten Ideenmarkt als Arbeitszeit nutzen.
9. Bei der Vorbereitung des Ideenmarktes
⚠️ The "Check" button will be disabled until all questions are answered.
Remaining unanswered questions: 4 of 4 (highlighted in orange with ⚠️ No answer).