16 Exercise: Lernwerkstätten und nachhaltige Mobilitätspunkte
Bearbeiten Sie die Aufgaben 6 bis 9 zu den beiden Texten.
Entscheiden Sie bei den entsprechenden Aussagen, ob sie mit dem Inhalt des Textes übereinstimmen. Wählen Sie bei den weiteren Aufgaben jeweils die passende Antwort a, b oder c aus.
Text 1. Lernen an praktischen Unternehmensprojekten
Die Westhafen Chemietechnik organisiert ab September betriebliche Lernwerkstätten. Dafür melden die Abteilungen konkrete Aufgaben, die nicht innerhalb des üblichen Arbeitsablaufs gelöst werden können. Beschäftigte aus unterschiedlichen Bereichen können sich anschließend für ein Thema bewerben. Die Lernkoordination stellt Gruppen mit jeweils höchstens sechs Personen zusammen.
Jede Lernwerkstatt umfasst drei Termine von jeweils 90 Minuten. Wer einen Platz angenommen hat, verpflichtet sich zur Teilnahme an allen drei Terminen. Ist jemand verhindert, muss die Gruppe rechtzeitig informiert werden. Eine andere Person kann den Platz nur übernehmen, wenn sie noch vor dem zweiten Termin einsteigt.
Daneben gibt es digitale Lernmodule für den Umgang mit vertraulichen Forschungsdaten. Die entsprechende Zugangsberechtigung gilt 18 Monate. Danach muss das Abschlussquiz erneut bestanden werden. Das Modul kann beliebig oft wiederholt werden. Im persönlichen Lernprofil wird ausschließlich das Ergebnis des letzten Versuchs gespeichert.
Ein freiwilliger Arbeitsplatztausch ermöglicht außerdem einen eintägigen Einblick in eine andere Abteilung. Interessierte wählen im Lernportal einen verfügbaren Termin. Die gastgebende Abteilung kann höchstens zwei Personen pro Monat aufnehmen. Nach dem Besuch verfassen beide Seiten drei kurze Hinweise dazu, welche Abläufe sie künftig besser aufeinander abstimmen möchten. Eine ausführliche Präsentation ist nicht erforderlich.
6. Wer einen angebotenen Platz annimmt, verpflichtet sich damit zur Teilnahme an der gesamten dreiteiligen Lernwerkstatt.
7. Bei der Westhafen Chemietechnik
Text 2. Punkte sammeln für den Arbeitsweg
Die Silberweg Gebäudepflege startet ein zwölfmonatiges Mobilitätsprogramm. Beschäftigte erhalten Punkte, wenn sie zu Fuß, mit öffentlichen Verkehrsmitteln, mit dem Fahrrad oder in einer Fahrgemeinschaft zur Arbeit kommen. Die gewählte Verkehrsart wird am Monatsende in einem digitalen Wegekalender eingetragen. GPS-Daten und genaue Strecken werden nicht erfasst.
Ab 80 Punkten können die Teilnehmenden zwischen einem Gutschein für eine Fahrradreparatur und einem Zuschuss zu wetterfester Kleidung wählen. Nicht eingelöste Punkte bleiben bis zum Ende des Programmjahres erhalten. Danach beginnen alle persönlichen Punktekonten wieder bei null.
Zusätzlich fährt montags bis donnerstags morgens und abends ein Kleinbus zwischen dem Regionalbahnhof und dem Betriebsgelände. Wer einen Sitzplatz im Voraus sichern möchte, muss ihn bis 18 Uhr am Vortag reservieren. Noch freie Plätze können am Fahrtag ohne Buchung genutzt werden. Freitags fährt der Bus wegen der geringen Nachfrage nicht.
Verpasst eine beschäftigte Person den letzten Kleinbus, muss sie ihren Heimweg normalerweise selbst organisieren. Endet der Dienst jedoch wegen eines vom Unternehmen angeordneten Sondereinsatzes später als geplant, stellt die Einsatzleitung einen Taxicode bereit. Für private Termine oder freiwillig verlängerte Arbeitszeiten gilt diese Regelung nicht. Fahrräder können während der Arbeitszeit an einer frei zugänglichen Servicestation aufgepumpt und mit kleinen Werkzeugen eingestellt werden.
8. Der digitale Wegekalender speichert die genauen Strecken der Beschäftigten.
9. Die Beschäftigten
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