13 Übung Ein Regal zum Ausleihen
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Liebe Elisa,
seit Kurzem gibt es in unserem Wohnhaus ein Leihregal. Die Idee entstand, als eine Nachbarin für einen einzigen Nachmittag eine Bohrmaschine brauchte. Dabei stellte sich heraus, dass mehrere Personen im Haus Geräte besitzen, sie nur selten benutzen.
Nun können wir solche Dinge miteinander teilen. Das spart Geld und schafft mehr Platz in den Wohnungen. Allerdings wollten wir vermeiden, dass am Ende niemand mehr weiß, ein Gegenstand gehört. Deshalb bekommt jedes Gerät eine Karte mit dem Namen der Besitzerin oder des Besitzers.
Wer etwas ausleiht, trägt sich in eine Liste ein und vereinbart, bis er es zurückbringt. Empfindliche Sachen bleiben zunächst bei ihren Eigentümern und werden persönlich übergeben. Niemand muss etwas verleihen, womit er sich unwohl .
Ich habe meinen großen Kochtopf beigesteuert. Für mich allein ist er viel zu groß, aber bei einem Familienfest kann ihn bestimmt jemand gebrauchen. Vor der Rückgabe soll er natürlich gründlich gereinigt .
Besonders gut gefällt mir, dass wir inzwischen häufiger ins Gespräch kommen. Früher kannte ich viele Nachbarn kaum. Jetzt fragt man sich gegenseitig nach Erfahrungen und bekommt nebenbei hilfreiche Tipps. Eine ältere Bewohnerin hat uns sogar gezeigt, wie man die Bohrer richtig in die Maschine .
Wir möchten das Regal erst nach einigen Wochen vergrößern, wir zunächst Erfahrungen sammeln wollen. Für den Anfang reicht ein kleines Angebot. Es kommt nicht an, möglichst viele Dinge unterzubringen.
Hättest du vielleicht Interesse so einer Initiative? Ich könnte dir unsere Liste schicken. Du müsstest sie nur an die Situation in deinem Haus .
Liebe Grüße
Bennet
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